Wenn du dir bereits ein Grundwissen an Sportwetten Infos angeeignet hast, dann findest du hier weiterführende Informationen zu Sportwetten.

Das Bankroll Management bei Sportwetten

Was ist Bankroll Management und wieso ist es wichtig für mich?

Der Begriff "Bankroll Management" ist beim Sportwetten, im Casino und beim Pokern gleichermaßen wichtig. Er beschreibt, wie du das dir zur Verfügung stehende Geld behandelst bzw. wie viel davon du setzt.

Es gibt verschiedene Ansätze, wie erfolgreiches Bankroll Management funktioniert. Die sicherste und risikofreieste ist mit Sicherheit die, dass man immer nur einen Maximalprozentsatz seines gesamten Kontostands auf ein Ereignis setzt. Selbst wenn man eine echte Pechsträhne hat, würde man sich der „Null“ damit nur immer weiter annähern. Man minimiert dadurch das Risiko nach unten, nimmt aber natürlich auch in Kauf, dass man nicht sehr schnell nach oben kommt. Aber keine Sorge – langsam nährt sich das Eichhörnchen und kaum ein guter Sportwetter kam von einem Tag auf den anderen in die richtig lukrativen Zahlen.

Wenn man allerdings stets einen maximalen Prozentsatz auf den Ausgang eines Events setzt, bietet es sich an, Quoten zu vergleichen, bevor man auf den Ausgang setzt. Nun ist es nicht gerade praktisch, die Quoten von zwanzig verschiedenen Anbietern zu vergleichen und sich die allerbeste herauszupicken, weil dies auch implizieren würde, dass man bei jedem dieser Anbieter einen Account und – vor allem – Geld am Konto haben müsste.

Quotenvergleich bei Sportwetten zahlt sich aus!

Es macht allerdings durchaus Sinn, sich zum Beispiel auf drei verschiedene Anbieter zu spezialisieren und nur die Quoten dieser Anbieter zu vergleichen, bevor man auf einen Spielausgang setzt. Welche Anbieter wir hierfür in der Idealkonstellation vorschlagen, kannst du in unserem Test der Wettanbieter nachlesen.

Wie viel sollte ich einsetzen?

Die einfachste Variante um sich vor einer Null auf dem Konto zu schützen ist es, immer nur einen Maximalprozentsatz der gesamten Bankroll einzusetzen. Hierbei kann es sich um 1%, 2%, 5% oder 10% der Bankroll handeln – allerdings sollte der Einsatz nicht immer derselbe sein, da ja auch die Quoten auf verschiedene Ereignisse unterschiedlich sind.

Nehmen wir als Beispiel, dass 5% der Bankroll das absolute Maximum ist, das wir auf ein Ereignis setzen. Dadurch, dass wir als Maximum einen Prozentsatz und keine absolute Geldmenge nehmen, würde man sich auch bei dauerhaftem Misserfolg immer nur der Null annähern. Wenn man seine Einsätze prozentuell in Relation zur gesamten Bankroll wählt, läuft man nicht so schnell Gefahr sein Geld zu verlieren.

Auch das Gewinnen kann dadurch durchaus zäh werden – allerdings lohnt es sich, geduldig zu sein. Wenn die Bankroll noch nicht groß ist, werden die Gewinne es anfänglich ebenfalls nicht sein. Aber mit jedem Schritt nach vorne, steigt der Maximaleinsatz. Klar, 5% von 1.500€ sind einfach mehr als 5% von 1.000€. Langsam nährt sich das Eichhörnchen und das solltest du beim Wetten auch so sehen. Du wirst auf lange Sicht erfolgreicher sehen, wenn du deine Bankroll „gesund“ wachsen lässt, anstatt einmal eine Monsterwette zu gewinnen, die dir auf einen Schlag viel Geld beschert. Du wirst es dir wahrscheinlich schon gedacht haben: Monsterwetten gewinnt man nicht alle Tage…

Und natürlich ist es beim Wetten auch wichtig, jedes Mal einzuschätzen, für wie wahrscheinlich man einen Wettausgang hält. Der große Außenseitertipp, zum Beispiel ein Auswärtssieg des Tabellenletzten beim Tabellenführer zu einer Quote von @20.00, muss nicht unbedingt mit unserem Beispiel-Maximum von 5% der Bankroll angespielt werden. Setze ruhig auch mal 1%, 2%, vielleicht auch nur 0,5% deiner Bankroll.

Wenn du auf verschiedenen Wettseiten oder Foren unterwegs bist, wird dir auffallen, dass viele Wetter ihre Tipps mit „1/10“, „10/10“, „7/10“ o.ä. untermauern. Damit meinen sie ihren Einsatz. Diese Brüche bedeuten schlichtweg, wie viel von seinem Maximum pro Wette der Spieler einsetzt. 10/10 ist hierbei klarerweise das Maximum.

 Es gibt natürlich auch zahlreiche Ideen, Konzepte und Formeln, die dir beim Errechnen des idealen Einsatzes auf eine Wette helfen können. Eine davon ist die Kelly-Formel

Die wichtigsten Wettstrategien

Das Thema Wettstrategien bei Sportwetten wurde in letzter Zeit bei uns ein derart wichtiges Thema, dass wir es einer eigenen Seite gewidmet haben. Neben der Vorstellung der besten Wettstrategien findest du bei uns auch den großen Wettstrategien Test.

Die Kelly Formel

Es gibt natürlich zahlreiche Ideen, Konzepte und Formeln, die dir beim Errechnen des idealen Einsatzes auf eine Wette helfen können. Eine davon ist die Kelly-Formel.

Natürlich ist diese kein Garant dafür, dass du immer richtig wettest und die Einschätzung, wie wahrscheinlich der Ausgang einer Partie ist, ist immer noch dir überlassen. Aber die Kelly-Formel kann dir dabei helfen, die Höhe deines Einsatzes zu wählen.

So funktioniert die Kelly Formel

  • Du wählst ein Spiel bzw. ein Ereignis aus und bewertest den Ausgang in Prozenten
    Beispiel: Österreich besiegt Deutschland – du bewertest diesen Ausgang mit einer Wahrscheinlichkeit von 20%
  • Nun suchst du dir eine Quote für dieses Ereignis, die dir fair erscheint.
  • Nun setzt du die Wahrscheinlichkeit und die Quote in die Kelly-Formel ein und erhältst daraus einen Wert.

Nehmen wir als Beispiel die eben erwähnte 20% Gewinnwahrscheinlichkeit und eine Quote von @5.50 an.

Nun rechnen wir, wobei bei der Wahrscheinlichkeit 100% der Wert 1 ist:

Wert = (Wahrscheinlichkeit * Quote) – 1

Wert = (0.20 * 5.50) – 1

Wert = 1.1 – 1

Wert = 0.10

Nun können wir weiterrechnen und den bestmöglichen Einsatz für diese Wette herausfinden.

Die angewandte Formel, um einen vernünftigen Einsatz zu wählen, sieht wie folgt aus:

Zu setzender Prozentsatz der Bankroll = Wert / (Quote – 1)

In unserem Fall bedeutet das:

Zu setzender Prozentsatz der Bankroll = 0.10 / (5.50 – 1)

Zu setzender Prozentsatz der Bankroll = 0.10 / 4.50

Zu setzender Prozentsatz der Bankroll = 0,0222

Die Kelly-Formel empfiehlt dir hiermit also, dass du angesichts der Wahrscheinlichkeit, die du selbst bestimmt hast und der Quote, die du gewählt hast, 2.22% deiner Bankroll auf dieses Ereignis setzen solltest.

Nun ist die Anwendung dieser Formel natürlich auch stark von deiner Einschätzung der Wahrscheinlichkeit abhängig. Und wenn du einen Spielausgang für sehr wahrscheinlich hältst und damit den Wert beträchtlich erhöhst, dann kann es schon mal vorkommen, dass du 30% oder sogar noch mehr deiner Bankroll als Ergebnis bekommst. Hier ist natürlich Vorsicht geboten, weil deine Benkroll auf diese Weise sehr schnell hinunterrasseln kann.

Zudem ist es möglich, dass du beim Errechnen des ersten Wertes ein negatives Ergebnis bekommst. Dies passiert, wenn du etwa eine zu niedrige erwartete Gewinnwahrscheinlichkeit auf ein Ereignis mit zu niedriger Quote setzt. Das Ergebnis ist, dass dein Wert negativ ist, was nichts anderes bedeutet als: Wenn du dir da nicht sicherer bist, dann zahlt sich diese Wette einfach nicht aus… 

Die Value Bet

Was ist eigentlich eine Value Bet? Dieser Begriff wird dir in der Welt der Sportwetten immer wieder unterkommen. Es handelt sich dabei schlichtweg um eine Wette, die du persönlich für so wahrscheinlich hältst, sodass sie mit der angebotenen Quote einen bestimmten Wert hat.

Bereits im Beispiel der Kelly-Formel haben wir den „Wert“ einer Quote errechnet. Dazu braucht es eine von dir bestimmte Wahrscheinlichkeit, sowie eine Quote. Danach arbeiten wir wieder nach folgender Formel:

Wert = (Wahrscheinlichkeit * Quote) – 1

Die Value Bet anhand eines Beispiels erklärt

Nehmen wir als Beispiel ein Aufeinandertreffen zwischen Arsenal und Paris St.Germain:

Nun bewerten wir die möglichen Matchausgänge und machen das in diesem Beispiel mit der 50%-igen Wahrscheinlichkeit eines Arsenal-Sieges, der 30%-igen Wahrscheinlichkeit eines PSG-Sieges und der 20%-igen Wahrscheinlichkeit eines Unentschiedens.

Nun setzen wir die Wahrscheinlichkeiten in die Formel ein:

Arsenal-Sieg:
Wert = (0.50 * 2.20) – 1
Wert = 0.10

Unentschieden:
Wert = (0.20 * 3.40) – 1
Wert = - 0.32

PSG-Sieg:
Wert = (0.30 * 3.20) – 1
Wert = - 0.04

Wenn wir die von dir gesetzten Wahrscheinlichkeiten als Messlatte nehmen, dann wäre ein Tipp auf Arsenal hier durchaus eine Value Bet. Der Wert ist der einzige im positiven Bereich. Der Wert des PSG-Tipps wäre nahezu bei Null, also relativ neutral. Der Wert des Unentschiedens, das wir in diesem Beispiel mit 20% am unwahrscheinlichsten erachten, ist doch deutlich unter Null und somit keine Wette mit besonderem Wert.

Alle Wetten, deren Wert sich nach dieser Formel im negativen Bereich befinden, sind keine Value Bets. Wetten, bei denen der Wert eine positive Zahl ist, sind als Value Bet zu bezeichnen. Je höher der Wert, desto mehr ist auch die Quote wert.

Value Bet ist ein subjektiver Begriff

Allerdings darf nicht vergessen werden, dass die Einschätzung der Wahrscheinlichkeiten subjektiv ist. Natürlich kann man sich auch an entsprechenden Websites orientieren, die Spielausgänge in Prozenten voranalysieren. Es bleibt aber dir selbst überlassen, ob du eher deinen eigenen Einschätzungen, oder den Einschätzungen von Anderen Vertrauen schenken willst.

Wie an der Formel unschwer zu erkennen ist, haben aber  auch die Quoten eine starke Auswirkung darauf, ob man eine Wette als Value Bet bezeichnen kann oder nicht.

Wenn du dich ein wenig auf die Suche begibst und eine Quote von @2.35 für einen Sieg des FC Arsenal findest, sieht die Sache schon wieder anders aus.

Arsenal-Sieg:
Wert = (0.50 * 2.35) – 1
Wert = 0.175

Mit dieser höheren Quote steigt der „Wert“ deiner Wette um 7,5%. Das Wechselspiel zwischen der Wahrscheinlichkeit, die du zumeist einmalig setzt und einer möglichen höheren Quote, die es mit recht großer Wahrscheinlichkeit bei einem anderen Anbieter abzustauben gibt, ist hier auf jeden Fall genau ins Auge zu fassen.

Natürlich kann sich auch die Wahrscheinlichkeit verändern, wenn du dich länger auf eine Partie vorbereitest. Zum Beispiel, wenn du im ersten Impuls eine Wahrscheinlichkeit festsetzt, dann aber die Details der Partie genauer ansiehst, Ausfalllisten, Tagesform und ähnliches analysierst und somit die Wahrscheinlichkeit angleichen musst. 

Die Over/Under Wette

So wettest du erfolgreich auf Over / Under Wetten!

Was eine Over/Under Wette ist, haben wir in unserem Artikel über Spezialwetten bereits erklärt. Wie viele Tore fallen in einer Partie. Sind es drei oder mehr? Sind es weniger als drei? Die berühmtberüchtigten over / under Wetten sind sicher einer der interessantesten und spannendsten Märkte, die die Welt des Wettens zu bieten haben. Aber mit welcher Strategie sollte man sich an diese Art der Torwette heranwagen?

So gut wie alle Wettanbieter bieten Statistiken und unmittelbare Vergleiche vor einem Duell zweier Mannschaften oder Sportler an. Zumeist gehen sie allerdings nicht weit in die Vergangenheit zurück und lassen den geneigten Sportwetter mit eher oberflächlichen Informationen zurück.

Man findet sehr schnell die fünf letzten direkten Duelle und die letzten fünf Partien der jeweiligen Mannschaften im Allgemeinen. Natürlich ist die Tagesform wichtig und auch die letzten direkten Duelle sind nicht unbedeutend, aber eine Tendenz, wie wahrscheinlich eine hohe oder niedrige Toranzahl in der nächsten Partie ist, hinterlassen diese Informationen nicht unbedingt.

Um das tatsächliche Scoring Potential zweier Teams herauszufinden, muss man etwas tiefer graben – du solltest nicht nur die letzten Wochen als Maßstab nehmen, sondern einen längeren Zeitraum! Natürlich kann es vorkommen, dass ein Team in den letzten Wochen einen Lauf hatte und einiges wie von selbst ging, aber das sagt nicht viel über das tatsächliche Potential dieser Mannschaft aus.

Wir müssen also ein größeres Sample nehmen als das, das uns die Wettanbieter mit ihrer eher oberflächlichen Statistik vorschlagen. Nun dürfen wir aber nicht den Fehler machen, einen Durchschnittswert zu errechnen. Viel mehr sollten wir zählen, wie hoch die Rate der over- oder under-Partien war.

Bei Over/Under nicht vom Schnitt blenden lassen

Sehen wir uns die Sache genauer an: Wir entscheiden uns eine Mannschaft zu finden, der wir ein over 2,5 zutrauen. Wir nehmen die Heimspiele des AC Milan in der Serie A zwischen Dezember 2015 und November 2016 als Beispiel.

Hierbei handelt es sich um insgesamt 18 Partien, also durchaus ein repräsentatives Sample. In diesen 18 Spielen fielen insgesamt 46 Tore, was einem Torschnitt von 2,55 pro Partie entspricht. Damit sind wir bereits über der magischen Grenze von 2,5. In diesen 18 Milan-Heimspielen fielen also durchschnittlich eher drei Tore als weniger als drei Tore.

Allerdings gab es einige Ergebnisse, die diesen Schnitt verfälschten, weil sie deutlich über den 2,5 Toren lagen. So zum Beispiel ein 3:3 gegen Frosinone, ein 3:2 gegen Torino oder ein 4:3 gegen Sassuolo.

Wenn wir nun aus diesen 18 Spielen die Spiele herauspicken, in denen tatsächlich drei Tore oder mehr fielen, kommen wir auf magere sieben. Auch wenn der Schnitt vielversprechend aussieht, hättest du also nur knapp 39% deiner over 2,5 Wetten gewonnen, wenn du bei jedem dieser 18 Heimspiele des AC Milan darauf gewettet hättest.

Die Anzahl der Over/Under Partien genauer betrachten

Es macht also Sinn die Menge der overs und unders zu zählen – nicht den Tordurchschnitt auszurechnen. Dies lässt sich natürlich auf Heimspiele, Auswärtsspiele oder alle Partien ummünzen. Zudem ist es auch durchaus sinnvoll diese Zählungen bewerbsabhängig zu machen. Wenn etwa Celtic in der schottischen Premier League einen Außenseiter nach dem anderen empfängt, stellt dies eine andere Situation dar, als wenn sie in der Champions League gegen den FC Barcelona ran müssen.

Je nach Sportart sollte man eine bestimmte Anzahl von Spielen als Sample nehmen. Hierbei kommt es auch darauf an, wie gestreckt der Zeitraum ist. Wenn man beim Fußball gleich zwei ganze Saisonen als Benchmark heranzieht, kann dies auch kontraproduktiv sein, zumal sich der Kader eines Teams immer wieder ändert.

Wir schlagen allgemein ein Sample von 15 bis 30 Spielen vor. Um noch etwas genauer zu sein, könnte man es auf 20 bis 30 Spiele ausweiten.

Zudem ist es ratsam, bei over / under Wetten eher bei der Standardmenge zu bleiben – also over 2,5 oder under 2,5. Natürlich gibt es immer wieder Ausreißer, bei denen man schon mal einen ordentlichen Wert in einem under 1,5 oder einem over 4,5 finden kann, aber in Wahrheit sind dies die Wetten, mit denen die Buchmacher mit großer Vorliebe Geld verdienen. Wie bei allen anderen Wetten gilt: Vergleiche die Quoten, versuche einzuschätzen, ob eine Quote fair ist, dann findest du bei der over / under 2,5 Variante durchaus genügend Value Bets.

Die Over/Under Sportwette absichern

Wie immer gilt aber auch hier: Wenn du mit deinen Tipps noch sicherer liegen willst, dann geh weiter in die Tiefe. Das kannst du im Falle der over / under Wetten unter anderem dadurch machen, indem du Torschüsse auswertest. Wie viele Schüsse konnte eine Mannschaft verzeichnen? Wie viele davon gingen aufs Tor? Wie viele Schüsse ließ man zu? Wie hoch ist die Conversion Rate?

Aber auch andere Statistiken oder Beobachtungen können dir bei deinen over / under Wetten helfen. Etwa die Frage, wie eine Mannschaft an ein Spiel herangeht. Versucht man das erste Tor zu erzielen und das Ergebnis dann bestmöglich zu verwalten? Oder geht eine Mannschaft sofort auf das zweite Tor, wenn man erstmal 1:0 führt. Natürlich macht es auch Sinn die aktuelle Form einer Mannschaft in Betracht zu ziehen und Läufe oder Schwächephasen zu berücksichtigen, allerdings zeigt ein genauer Blick auf das größere Sample, ob die Mannschaft allgemein das Potential für Tore – in die eine oder die andere Richtung – hat!

Die „sicheren“ Over/Under Spiele

Der FC Chelsea empfängt zu Hause den FC Burnley und hat die letzten sieben Heimspiele gewonnen. Die Buchmacher bieten für einen Sieg der Blues im Schnitt eine Quote von @1.15 an. Na da kann ja nichts schief gehen.

Aber einen großen Haufen Kohle würde man auf diese Partie dennoch nicht setzen wollen. Der Grund ist relativ einfach erklärt: Es kann sich hier praktisch um keine Value Bet handeln. Beziffern wir nun einen Chelsea-Sieg beispielsweise mit einer Wahrscheinlichkeit von 92%. Eine hundertprozentige Wette gibt es nicht, denn es kann immer etwas passieren. Ein dummes Gegentor aus einer Standardsituation und ein danach tief stehender, mauernder Gegner. Eine frühe rote Karte. Oder einer dieser Tage, an denen der Ball einfach nicht rein will. Nun tragen wir die 92% Siegwahrscheinlichkeit in unsere Formel ein.

Wert = (0.92 * 1.15) – 1
Wert = 0.058

Nicht gerade prickelnd. Auch nicht, nachdem wir den Wert in die Kelly-Formel zum Errechnen des idealen prozentuellen Einsatzes aus unserer Bankroll einsetzen:

Zu setzender Prozentsatz der Bankroll = 0.058 / (1.15 – 1)
Zu setzender Prozentsatz der Bankroll = 0.058 / 0.15
Zu setzender Prozentsatz der Bankroll = 0,386

Nach dieser Rechnung solltest du also 38,6% deiner Bankroll setzen und damit würdest du mit hoher Wahrscheinlichkeit dein Konzept und deine wetttechnischen Ideale sprengen. Wenn man nun auch noch bedenkt, dass 38,6% deiner Bankroll multipliziert mit einer Siegquote von @1.15 eine richtig große Bankroll erfordern würden, um einen ordentlichen Gewinn verbuchen zu können, wirst du zwangsläufig zum Schluss kommen, dass du hier deutlich mehr verlieren als gewinnen kannst.

Aber wenn ich ein paar von "diesen" Spielen kombiniere?

Ein typischer Anfänger- oder Flüchtigkeitsfehler ist es, mehrere Spiele dieser Kategorie zu kombinieren. Sieg Chelsea, Sieg Bayern, Sieg Barcelona, Sieg Real Madrid, Sieg Juventus… und am Ende bekommst du eine Quote von ungefähr @2.20 dafür, dass in mehreren Stadien der Welt tatsächlich alles für dich laufen muss.

In Wahrheit vergrößerst du mit einer solchen Wette nur die Gewinnspanne des Buchmachers. Auch wenn du noch so viele „todsichere Tipps“ kombinierst: Sie werden deshalb nicht zu Value Bets.

Orientiere dich in eine andere Richtung: Suche dir ein gutes over, ein interessantes under, vielleicht einen Handicap-Sieg, der dir wahrscheinlich vorkommt. Hör nie auf deine Wetten zu analysieren, berechne ihren Wert, weiche nicht von deinem Bankroll Management ab. Die Favoriten-Kombiwette, die man praktisch „nur gewinnen kann“ gibt es nicht. Im Gegenteil: Das sind die Wetten, die dich über kurz oder lang abstürzen lassen.

Beschränke dich aufs Wesentliche, analysiere gründlich, übertreibe es nicht mit Wettarten oder der Anzahl kombinierter Spiele. Das Geheimnis an Kombi- und Systemwetten ist, dass absolut jeder Pick, den du hinein nimmst, eine Value Bet ist. 

Die Wettquote und die unterschiedlichen Quotenformate

Man spielt nicht unbedingt auf Ergebnisse, von denen man glaubt, dass sie eintreten werden. Viel mehr spielt man gegen die Buchmacher, die eine hohe Expertise haben und die Quoten nach bestem Wissen und Gewissen legen.

Allerdings machen auch Buchmacher Fehler oder schätzen Spiele „falsch“ ein. Nicht immer reagiert jeder Buchmacher rechtzeitig und mit den idealen Maßnahmen, wenn sich die Ausgangslage eines Ereignisses verändert. Verletzungen, Sperren, äußere Bedingungen, sogar das Wetter können ein Ereignis zugunsten der einen oder anderen Mannschaft oder eines Sportlers kippen lassen. 

Die Wettquote (auch einfach nur Quote genannt) gibt an, wie viel Gewinn man mit einer Wette erzielen kann, wenn das Ereignis, auf das gewettet wurde, eintreffen würde. Man spricht hierbei auch von einem relativen Gewinn, da der Gewinn relativ zum getätigten Einsatz steigen oder sinken kann.

Quoten und Wahrscheinlichkeiten

Bei Sportwetten geht es bei den Buchmachern beim Erstellen von Wettquoten immer um mathematische Berechnungen aufgrund von Wahrscheinlichkeiten. Der Buchmacher versucht die Wahrscheinlichkeit abzuschätzen, mit der ein bestimmtes Ereignis eintreffen wird, oder eben auch nicht. Aufgrund dieser Wahrscheinlichkeitsrechnung legt der Buchmacher die Quote fest. Je unwahrscheinlicher ein Ereignis erwartet wird, desto höher die Quote. Wenn ein Ereignis mit hoher Wahrscheinlichkeit eintreffen wird, sinkt die Quote.

Natürlich können Buchmacher heutzutage die Quoten nicht für alle angebotenen Wetten selbst festlegen. Zwar besitzen größere Sportwetten Anbieter eigens dafür abgestellte Buchmacher, doch selbst die stoßen irgendwann an Ihre Grenzen. Das Wettangebot ist in den letzten Jahren bis Jahrzehnten drastisch angestiegen, sodass ein manuelles “Berechnen” jeder Quote kaum noch möglich ist.

Um den entgegenzuwirken, werden Wettquoten heutzutage größtenteils zugekauft. Es finden dann vereinzelt noch Anpassungen an den Quoten statt, zum Beispiel um eine Quote aus Marketingzwecken attraktiver zu gestalten, oder wenn die lokalen Buchmacher die Wahrscheinlichkeiten anders einschätzen, als jene Firma, die die Quoten liefert.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, nur die Matchquote zu ermitteln, und die restlichen Quoten davon abzuleiten. Wenn zum Beispiel beim Tennis ein Spieler eine Begegnung zu 80% für sich entscheiden wird, so kann davon abgeleitet werden, mit welcher Wahrscheinlichkeit er sein Service durchbringen wird.

So ermittelt der Buchmacher die Quote

Genug Theorie, schauen wir uns nun mal die Erstellung einer Quote anhand eines Beispiels an. Dazu betrachten wir die Championsleague Begegnung Arsenal gegen Paris Saint Germain. Der Buchmacher hat die Partie ausreichend analysiert und schätzt folgende Wahrscheinlichkeit ein:

Sieg Arsenal: 45% = 0,45
Unentschieden: 30% = 0,3
Sieg PSG: 25% = 0,25


Die Quoten ergeben sich nun aus dem Kehrwert der Wahrscheinlichkeit Q = 1 / W. Somit ergeben sich folgende Quoten: 

Sieg Arsenal: 2,22
Unentschieden: 3,33
Sieg PSG: 4,00

 
Würde man nun 10€ auf Sieg Paris setzen, und Paris tatsächlich gewinnen, so würde der Sportwetter 40€ kassieren. Genauso wie die Wahrscheinlichkeit auf die Ausgänge dieses Ereignisses geschätzt werden, wird auch die Verteilung der Wetten geschätzt. Bei diesen “fairen” errechneten Quoten würden somit die Verluste jener Spieler, die auf Arsenal oder Unentschieden gewettet haben, die Gewinne jener Spieler decken, die auf Paris gewettet haben. Der Buchmacher würde somit kein Geschäft machen und hätte eine sogenannte Ausschüttungsquote von 100%.

Der Quotenschlüssel des Buchmachers

Dass dies kaum im Interesse eines Buchmachers liegt, wird allen klar sein. Die Buchmacher wollen auch Geld verdienen, müssen Ihre Aufwände abdecken, und wollen Gewinne. Daher wird eine niedrigere Ausschüttungsquote als 100% festgelegt. Üblich in der Sportwettenbranche sind hierbei Ausschüttungsquoten um 90%. Das heißt, der Buchmacher behält sich 10% aller getätigten Einsätze als Gewinn zurück.

Um dies nun zu verwirklichen, kommen wir zurück zu unserem Beispiel. Der Buchmacher multipliziert die einzelnen Quoten nun mit dem Faktor der Ausschüttungsquote, also mit 0,9.

Sieg Arsenal: 2,22 * 0,9 = 2,00
Unentschieden: 3,33 * 0,9 = 3,00
Sieg PSG: 4,00 * 0,9 = 3,60


Dies sind somit die realen Quoten, die auf der Website des Wettanbieters angeboten werden.

Die Unterschiedlichen Quotenformate

Für die Art und Weise, wie Quoten dargestellt werden, gibt es unterschiedliche Formate. Die gängigsten Formaten sind hierbei:

  • Dezimalquote / das Europäische Format
  • Bruchquote / das UK-Format (gab es auch schon vor dem Brexit)
  • Amerikanische Quote / das US-Format

Die Dezimalquote

Bei der Dezimalquote (auch Europäisches Format genannt) wird die Quote in Form einer Dezimalzahl wie in unserem oberen Beispiel angegeben. Die Quote zeigt hierbei das Verhältnis vom Einsatz zum möglichen Gewinn. Das heißt, der Einsatz wird mit der Quote multipliziert, somit erhält man den möglichen Gewinn. Setzt man in unserem oberen Beispiel 10€ auf PSG, so bekommt der Sportwetter 36€. Zieht man seinen getätigten Einsatz ab, so erhält man einen Gewinn von 26€. 

Sieg Arsenal: 2,00
Unentschieden: 3,00
Sieg PSG: 3,60

  

Quote PSG: 3,60
Einsatz: 10€
Ausbezahlter Gewinn: 36€
Gewinn: Einsatz * (Quote - 1) = 10 * (3,60 - 1) = 10 * 2,60 = 26€


Dieses Format ist in den deutschsprachigen Ländern sowie auch den meisten übrigen europäischen Ländern am weitesten verbreitet und am beliebtesten.

Die Bruchquote

Bei der Bruchquote (auch UK Quoten genannt) wird der Einsatz bereits abgezogen und der mögliche Reingewinn der Wette als Bruchform dargestellt.

Sieg Arsenal: 2,00 = (2,0 - 1) = 1,0 => 1/1
Unentschieden: 3,00 = (3,0 - 1) = 2,0 => 2/1
Sieg PSG: 3,60 = (3,6 - 1) = 2,6 => 26/10 => 13/5


Bei wiederum 10€ Einsatz auf PSG ergibt sich der Gewinn aus der Berechnung 10 * 13 / 5 = 26. Dieses Quotenformat ist vor allem in Großbritannien und Irland am weitesten verbreitet.

Die Amerikanische Quote

Die Amerikanische Quote (auch US-Format genannt) können sowohl als positive als auch als negative Ganzzahlen angegeben werden. Negative Werte geben hierbei an, wieviel man einsetzen müsste, um einen Gewinn von 100€ zu erzielen. Positive Werte hingegen geben an, wieviel Gewinn man für einen Einsatz von 100€ bekommt.

Unsere Wettquoten in US Format würden somit folgendermaßen aussehen:

Sieg Arsenal: -100 (gleichbedeutend mit +100)
Unentschieden: +200
Sieg PSG: +260

 

Das Vorzeichen hat hierbei keinerlei mathematische Bedeutung, sondern gibt lediglich die Berechnungsart an.

Weitere Quoten Formate

Neben den oben beschriebenen gängigen Formaten der Sportwetten Quoten gibt es vorwiegend im asiatischen Raum weitere Formate, die allerdings für den deutschsprachigen Raum weniger relevant sind. Trotzdem wollen wir sie nicht unerwähnt lassen.

Bei den Hong-Kong Quoten handelt es sich um eine Darstellung im Dezimalformat. Eine 1.50 Quote bedeutet, dass bei einer gewonnenen Wette mit 10€ Einsatz der Spieler 15€ Gewinn erhält. Bei einer Hong-Kong Quote von 2.00 erzählt der Spieler zu 10€ Einsatz einen Gewinn von 20€.

Die Indonesische Quote entspricht der Amerikanischen Quote, mit Ausnahme dass sie durch 100 dividiert wird. Analog zur Amerikanischen Quote gibt das negative Vorzeichen an, wieviel man einsetzen muss, um 1€ Gewinn zu erreichen. Eine Quote von -1.50 bedeutet somit, man muss 15€ einsetzen, um 10€ zu gewinnen. Ein positives Vorzeichen bei der Quote wiederum gibt den Gewinn an, bei einem Einsatz von 1€. Wiederum ein Beispiel - Quote 2.40 bedeutet, bei 10€ Einsatz gewinnt man 24€.

Die Malaysische Quote entspricht dem Gegenteil der Amerikanischen Quote. Eine negative Quote entspricht dabei einen höheren Gewinn als bei einer positiven Quote. Eine Malaysische Quote von -0.5 bedeutet, dass der Spieler 500€ bei einem Einsatz von 100€ verdienen kann. Bei einer positiven Quote von +0.5 erhält der Gewinner einer Wette bei einem Einsatz von 100€ einen Gewinn von 50€. Eine Quote von 0.0 bedeutet, dass man mit einem Einsatz von 100€ einen Gewinn von 100€ erzielen kann.

Weitere Tipps

Was ist eine No-Bet?

Es gibt sie, diese Spiele in denen einfach alles passieren kann. Wenn der Ausgang eines Spiels nach der Voranalyse subjektiv betrachtet derart unsicher ist, dass du keine Wette auf dieses Spiels riskieren möchtest, dann spricht man von einer No-Bet.

Was ist eine Surebet?

Wetten, mit denen man sicher gewinnt – ja, auch das gibt es! Eine so genannte Surebet oder Arbitrage-Wette. Darunter versteht man eine Wette, die bei unterschiedlichen Wettbüros auf unterschiedliche Art und Weise bewertet wird, weshalb das Tippen auf 1, X und 2 bei ebendiesen unterschiedlichen Wettbüros einen sicheren Gewinn zur Folge hätte. Aber auch bei anderen Wettmärkten, etwa over/under oder diverse Handicaps findet man derartige Situationen vor. Man muss also auf jeden Spielausgang eines Wettmarkts tippen, allerdings jeweils bei unterschiedlichen Wettanbietern.

Gewinnen wirst du nach diesem System garantiert, allerdings ist die Gewinnspanne für gewöhnlich eher gering und du wirst längere Zeit brauchen, um mit dieser Strategie deine Bankroll beträchtlich zu erhöhen. Es gibt allerdings noch zwei andere Probleme mit Surebets: Einerseits musst du ohnehin bereits über eine sehr hohe Bankroll verfügen, dass Surebets Sinn machen. Eben weil die Gewinnspanne sehr niedrig ist, gewinnst du hier nur etwas, wenn du sehr hohe Einsätze setzt. Andererseits impliziert das erfolgreiche Wetten mit Surebets, dass du bei sehr vielen Wettanbietern ein gefülltes Konto haben musst.

Hier ein Beispiel für eine Surebet:

Champions League: AS Monaco – Tottenham Hotspur
Sieg AS Monaco @2.65 bei Betsafe
Unentschieden @3.50 bei bet365
Sieg Tottenham @3.30 bei Interwetten

Angenommen wir haben 100€ Budget für diese Wette. Wir setzen 39,06€ auf den Monaco-Sieg bei Betsafe, 29,57€ auf das Unentschieden bei bet365 und 31,37€ auf den Tottenham-Sieg bei Interwetten. Egal wie das Spiel nun ausgeht, beträgt der definitive Gewinn, den du mit dieser Partie machen wirst, 3,51%, also in unserem Beispiel bei 100€ Einsatz 3,51€ Reingewinn. Wie du siehst, würdest du einen deutlich höheren Einsatz benötigen, wenn du mit einer solchen Surebet richtig fetten Gewinn abstauben möchtest.

Es gibt auch Surebets mit Profitspannen jenseits der 10%, allerdings sind diese eher die Ausnahme als die Regel. Es bieten sich auch Zwei-Weg-Surebets, etwa bei Eishockey- oder Basketballspielen bzw. Over/Under Surebets an, die den Vorteil haben, dass man nur bei zwei Wettanbietern spielen muss und nicht gleich bei dreien möglicherweise viel Geld einzuzahlen. Allerdings sind Surebets ohnehin nur dann sinnvoll, wenn man sie konsequent verfolgt und tatsächlich Geld bei allen möglichen Anbietern liegen hat.

Im Internet finden sich allerlei Surebet-Finder und Rechner, mit denen man ebendiese Wetten entdecken kann. Es gibt sehr viele Surebets, allerdings nur wenige, deren Gewinnspanne so hoch ist, dass sich ein Tipp darauf auszahlt.

Wie ernst darf man Wetttipps aus dem Internet nehmen?

Spiele selbst zu analysieren ist eine Sache, auf die so genannten „Tipster“ vertrauen eine andere. Kreuz und quer durch das Internet – so auch bei uns – findest du stets aktuelle Wetttipps aus der Welt des Sports. Zumeist werden diese mit einer Begründung untermauert und führen direkt zum Wettanbieter mit der vermeintlich besten Quote. Aber kann ich mich auf solche Tipps verlassen?

So richtig verlassen kann man sich wohl auf keinen einzigen Tipp. Restrisiko besteht nun mal immer. Klarerweise gibt es auf den Wetttipp-Seiten im Internet gute Tipps die aufgehen und weniger gute Tipps, die verloren werden. Allerdings kann man sich auf derartigen Seiten sehr gut inspirieren lassen, denn egal ob ein Tipp erfolgreich oder erfolglos ist: Gedanken wird sich derjenige, der den Tipp unter die Leute brachte, natürlich schon gemacht haben.

Ob die Gedanken zum Tipp – die zumeist ausformuliert beim Tipp dabeistehen – die richtige Herangehensweise und gute Argumente für den jeweiligen Spielausgang sind, muss aber jeder für sich entscheiden. Mit blindem Nachspielen wird man auf Dauer keinen Erfolg haben. Allerdings bieten derartige Tipps durchaus eine gewisse Inspiration. Dennoch gilt dasselbe wie immer: Nichts geht über eine gute Voranalyse und eine klare Strategie. Und für die muss man immer noch selbst sorgen.

Lass dein Lieblingsteam aus!

Es gibt nichts gefährlicheres als Wetten, die von Emotion getragen sind. Deshalb empfehlen wir dir, dass du dein persönliches Lieblingsteam komplett aus deinem Wettkonzept streichst. Selbstverständlich kann man auch Geld gewinnen, wenn man aufs „eigene“ Team setzt, allerdings neigt man gerade hier dazu, Situationen zu euphorisch, seltener auch zu schwarzmalerisch einzuschätzen. Demnach ist Vorsicht bei Wetten geboten, die einer Emotion oder sogar einem Wunsch zugrundeliegen.